Arche Noah for Future
Wie kann Zukunft gelingen?
Damit etwas gelingt ist es wichtig und oft auch entscheidend, sich gut darauf vorbereiten. Das tun auch die meisten Menschen in ihrem Leben so. Aber auf ein Leben in ökologischen Krisen und auf einen wie auch immer gearteten Klimakollaps bereiten sich nur die wenigsten Menschen vor. Das verwundert, denn jeder weiß, dass wir genau dahin steuern. Die Welt funktioniert nach physikalischen Gesetzen und wir leben innerhalb planetarischer Grenzen. Aber dagegen verstoßen wir unbeirrt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es zu Systemzusammenbrüchen kommen wird. Den meisten Menschen ist das auch bewusst und trotzdem beginnen nur wenige mit der Veränderung.
Auf dem 1. Kollapscamp 2025 in der Nähe von Wittstock haben recht viele von diesen wenigen Menschen begonnen, sich mit diesen Szenarien auseinander zu setzen. Eine auf dem Camp gestartete Vernetzungsinitiative trat an unter dem Leitmotiv :
Anders leben lernen, damit alle leben können.
Dr. Michael Streubel als Initiator schreibt in seinem konzeptionellen Hintergrund: „Es gibt heute schon Minderheiten, Randphänomene, die das vorwegnehmen, was später sowieso alle tun müssen, nämlich ein Leben zu führen, das zukunftsbeständig und durchhaltbar ist.“
Er will damit einen Lernprozess anregen, Ideen ausprobieren und mit Alternativen experimentieren. Auf Grundlage einer Kampagne in den Kirchen und ihrer Basis sollen die Ideen entwickelt und umgesetzt werden.
Für das aus der Taufe gehobene Projekt fand man den Namen
„Arche Noah for Future“.
Wir wollen hier davon berichten.

