ArcheN-Projekt
Schöpfung und Hoffnung bewahren


Ökologische Spiritualität



Ökologische Spiritualität basiert auf den Grundsätzen der Schöpfungsspiritualität. Sie sieht den Menschen eingebunden in das Netz des  Kosmos und der Erde. Im Mittelpunkt ökologischer Spiritualität stehen Ehrfurcht, Achtsamkeit, Freude, Kreativität, Gerechtigkeit und Mitgefühl. Sie bezieht sich  auf die ökologischen Prozesse der Welt und die Folgen, die aus dem menschlichen Handeln entstehen. Entsprechend der vier Pfade der Schöpfungsspiritualität nach Matthew Fox formulieren wir folgende vier Wege. (vergl . Grün/ Seuferling „Aus und mit der Schöpfung leben“)


Vier Pfade einer ökologischen Spiritualität
1. Die Via Positiva meint vor allem die Ehrfurcht und das Staunen vor den Geheimnissen der Natur und aller Wesen. Alles ist miteinander verbunden und folgt physikalischen und ökologischen Gesetzen. Wir Menschen müssen diese respektieren und uns als Teil eines Ganzen sehen.
2. Die Via Negativa beschreibt den Schmerz des Menschen im Anblick der Zerstörungen in der Natur, die Angst und Sorge vor den Folgen, die aus unserem rücksichtslosen Handeln entstehen (Solastalgie). Daraus folgt die Notwendigkeit für Vergebung, Buße und Umkehr.
3. Die Via Creativa bezieht sich auf unsere Schöpfungskraft und die Hoffnung, dass es dem Menschen gelingen kann, Lösungen für die Probleme zu finden. Es geht um Kraft und Kreativität im Angesicht von Zusammenbrüchen.
4. Die Via Transformativa bezieht sich auf die Hoffnung und Zuversicht, dass wir Menschen uns ändern können. Nur wenn wir gerecht und solidarisch handeln, ist in der Not ein gutes Leben für alle möglichen.



Ehrfurcht vor dem Leben



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